1.000. Chromagraph DC 350
2.500 DC-Chromagraphen (DC 300 A,
DC 300 B, DC 350)
HELL ist es nach einigen Jahren
Entwicklung erstmals gelungen, eine
völlig neue Technologie zu verwirklichen
und vorzustellen, die Gravur des
Zylinders mit einem Elektronenstrahl (EBG=
Electronic Beam Engraving). Die
EBG-Maschine ist so konstruiert, dass
sich der zu gravierende Zylinder
einschließlich des Antriebsmotors
vollständig im Vakuum befindet. Mit
Hilfe eines Elektronenstrahls werden die
Näpfchen sehr präzise steuerbar
eingebrannt. Dabei werden
Graviergeschwindigkeiten bis zu 150.000
Näpfchen pro Sekunde erreicht.
HELL auf der größten Druckfachmesse in
den USA, PRINT ´85.
In einer kleinen Feierstunde wurde am 8.
März der Muthesius-Schule, dem
Fachbereich Gestaltung an der
Fachhochschule Kiel, ein komplett
eingerichtetes Scannerstudio für
Lehrzwecke übergeben.
Die neuen Einzelgeräte – Chromagraph
DC 360. Der verbesserte Farbrechner
bietet dem Operator bei anspruchsvollen
Farbkorrekturen wesentliche Hilfe.
Der Chromagraph DC 370 hat als
bisher einziger Scanner der Welt einen
analogen und einen digitalen
Farbrechner, mit denen durch
entsprechende Verknüpfung verschiedene
Betriebsarten möglich sind.
Am 3. Juni wurde das neue
Schulungszentrum im Werk 2 in
Kiel-Gaarden bei strahlendem
Sonnenschein eingeweiht. Mit einer
Nutzfläche von über 2000 m2 ist es nach
den neuesten Erkenntnissen und
Erfordernissen der Aus- und
Weiterbildung konzipiert.
Eine beachtliche Verbesserung bringt die
im Combiskop neu eingesetzte
Bildspeichereinheit BSE II. Es ist
nun ein 1024 x 1024 Bildpunktbetrieb
möglich und damit kann eine 4-mal
größerer Bildausschnitt geladen und
bearbeitet werden. Sie wurde von DeAnza
in den USA entwickelt und stellt das
Herz der „live“ Bildbearbeitungs-
Hardware dar.
Am 30.09.1985 waren es 2.896 Mitarbeiter
1986
Das 500. Chromacom-System ist das
erste elektronische
Bildverarbeitungssystem, das nach Berlin
geht. Mit einer kleinen Vertragsfeier
auf dem Drupastand wurde das System
übergeben.
Farbbilder via Telefon ins EBV-System.
Weltweit stehen von HELL farbfähige
Telebildsender TS 1086 im Einsatz,
um z.B. aktuelle Pressebilder über
Telefonleitungen zu schicken. Zur
Geschwindigkeits- und
Qualitätssteigerung stellt HELL den
Systembaustein DPCM 4014 vor, einen
Konverter, der ankommende analoge
Farbsignale in einen digitalen
Datenstrom wandelt.
Zur Drupa `86 wird auch ein
Funktionsmuster des Flachbettscanners
CD 30 vorgestellt. Kennzeichnend für
diesen Scanner ist die eingesetzte, von
HELL weiterentwickelte CCD-Technik (Charged
Coupled Device). Er dient als
Flachbettscanner zur Abtastung von
Schwarzweiß- und Farbvorlagen.
Erstmals auf der 19. photokina in Köln
stellte auch HELL seine Produkte für
Fotoamateure, Professionals und
industrielle Anwender aus.
Xenotron-Übernahme stärkt unsere
Marktposition im Druckbereich. Perfekt
wurde die Übernahme des britischen
High-Tech-Unternehmens durch HELL im
Oktober 1986. Die tragenden Elemente der
elektronischen Systeme (schwarz-weiß)
von Xenotron sind intelligente
Gestaltungsplätze auf
Mikroprozessorbasis, ein Text/
Bild-Verarbeitungssystem und ein
kostengünstiger Laser- Dioden-Belichter.
Die UX-Imagesetter verbinden auf
wirtschaftliche und schnelle Weise Text-
und Bilddaten. Aus der Produktpalette
wäre der UX 70 und UX 90 zu nennen. Hohe
Auflösung, Text-, Strichbild- und
Halbtonbildausgabe auf Film oder Papier.
Datenkompression für Pressfax. Hohe
Abtastgeschwindigkeiten und hohes
Datenvolumen erfordern bei simultanem
Betrieb einen breitbandigen
Übertragungskanal. Für relativ kurze
Entfernungen sind solche Kanäle von den
laufenden Postgebühren her tragbar. Das
trifft für große Entfernungen, ob
national oder international, nicht mehr
zu. Die wesentlichen Bildinformationen
findet man in den Schwarzweiß oder
Weißschwarz-Übergängen. Die Verweilzeit
auf einem diese Werte ist
unterschiedlich lang, bietet aber keine
zusätzliche Information. Auf der
Sendeseite wird somit die Information
codiert, dann übertragen und auf der
Empfangsseite dekodiert.
Es ist ein Digitalfax HF 1060
entwickelt worden, ebenfalls als HF 1060
Y.
Am 30.09.1986 waren 228 Auszubilden- de
in der Firma beschäftigt.
HELLaktuell (vormals „für uns alle“)
bringt am 19. Dezember sein Heft Nr. 100
heraus.
1987
Auf der 86. Ordentlichen
Mitgliederversammlung der
Gutenberg-Gesellschaft, die im
Gutenberg-Museum in Mainz tagte, wurde
Ernst-Erich Marhencke am 20. Juni zum
Senator der renommierten Vereinigung
ernannt.
Für die 25jährige Mitgliedschaft in der
international angesehenen
Photografischen Gesellschaft in Wien (PhGW)
erhielt unser Unternehmen am 17.03.1987
auf der ordentlichen Hauptversammlung in
der österreichischen Bundeshauptstadt
eine silber- ne Jubiläums-Medaille.
Zur Druckfachmesse GRAPHI-TEC, in Paris
stellte HELL das erste Modell einer
neuen, voll digitalen Chromagraph-Serie
vor: den systemfähigen Scanner/
Recorder DC 380/ 380 T/ 380 TS mit
digitalem Farbrechner. Wichtige Merkmale
sind: Digitaler Farbrechner; serienmäßig
mitgelieferte Basis-Farbkorrekturen;
Bedienoberfläche mit Menü-Technik;
dazugehöriger Farbmonitor; separate,
kompakte Disketteneinheit; neue
Steuereinheit.
Ein neuer Chromagraph Eingabescanner
CS 415 ist entwickelt worden.
Erfindungen – Patente – Innovationen:
In einer offiziellen Feierstunde am 30.
11.1987 in Begleitung seiner Gattin,
wird Dr. Hell wird in die
Erfindergalerie des Deutschen
Patentamtes aufgenommen. Mit der
Aufnahme in die Deutsche Erfindergalerie
werden ausschließlich lebende deutsche
Erfinder geehrt.
1988
Das 50. Digiset LS 210 ist
verkauft.
300. Flachbettgerät aus der Pressfax
Familie verkauft.
Nur 10 Monate nach Freigabe zur
Auslieferung der digitalen Scannerserie
DC 380/ CP 345 wurde im Mai das
500. Gerät ausgeliefert.
Als Referenz vor der HELL Technik, die
ursprünglich ganz wesentlich auch die
moderne Schiffskommunikation beeinflusst
hat, „bestimmte“ der NDR unsere Kantine
im Werk I für seine Sendereihe
„Ortstermine” und übertrug von dort am
10. April 88 das 1.957te Hamburger
Hafenkonzert.
Siemens/HELL/Xenotron auf der Imprinta.
Auf der Imprinta 88 wurde der neue
Helio-Klischograph K 304
vorgestellt. Hiermit präsentiert HELL
ein Produkt, das den im
Verpackungssektor gestellten, hohen
Ansprüchen gerecht wird.
Auf dieser Messe wurde die neue
ChromaGraph-Familie 3000
vorgestellt. Zu dieser neuen Generation
gehören drei verschiedene AV-Stationen
und getrennte Scanner-/
Recordereinheiten:
-
ChromaGraph S 3010/ 3010 S der Scanner-Automat
-
ChromaGraph R 3020/ 3020 S - der Recorder-Automat
-
ChromaGraph R 3030/ 3030 S - Großformat- Recorder
und die AV-Stationen
-
ChromaPlan P 300 zur Erfassung der Auftragsdaten. Hier gibt der Bediener das Abtastformat ein und legt den Bildausschnitt fest.
-
ChromaMount P 320 zur Montage der abzutastenden Vorlagen. In diesem AV-Platz kann jede der drei Abtastwalzen in die vorgesehene Aufnahmevertiefung gelegt werden. Nun ist eine bequeme Montage winkelig oder schräg je nach Ausschnitt möglich.
-
ChromaSet P 330 zur Bild- und Farbkorrektureinstellung. Dieser AV-Platz ist mit einem speziellen Messkopf ausgerüstet. Dadurch können hier erstmals auch all die Farbbildeinstellungen und Farbmessungen vorab vorgenommen werden, die bisher nur am Scanner durchgeführt werden konnten.
Das ChromaCom 1000 ist ein
EBV-System, das speziell für Bildmontage
konzipiert ist. Das CC 1000 kann an alle
analogen und digitalen HELL-System
Scanner angeschlossen werden. Die
Hardware ist diesmal ein „Standard“
Siemens PC.
Das ChromaCom 2000 hat eine neue
menügeführte Bedienoberfläche, die
Siemens-Megafile-Speicherlaufwerke,
einen neuen Rechner und eine neue
Software.
25 Jahre auf der Leipziger Messe.
Partnerschaft zum beiderseitigen
Vorteil. In Würdigung der 25jährigen
Teilnahme an der Leipziger Messe und des
damit geleisteten wertvollen Beitrages
zur Förderung des internationalen
Handels wird an Dr.–Ing. Rudolf Hell
GmbH Kiel / BRD diese Urkunde verliehen.
Am 3. August wurde in Suchsdorf im
Rahmen einer kleinen Feierstunde der
500. Helio-Klischograph an die
Schweizer Firmengruppe Ringier AG
übergeben.
Einzug des Umweltministeriums in das
Entwicklungsgebäude. Nachdem mit der
Landesregierung Schleswig-Holstein die
Verhandlungen über den Verkauf unseres
Standortes Dietrichsdorf in einer fairen
Atmosphäre abgeschlossen werden konnten,
unterschrieben am 27. September 1988
Ernst-Erich Marhencke und Bernd Rusitska
den Kaufvertrag mit der Landesregierung.
1989
Zu einer kleinen Feier lud am 15. März
das HELL-Pressfax-Team ins Werk III.
Erfreulicher Anlass war die Auslieferung
des 500. Flachbett-Pressfax-Gerätes,
das in Dänemark arbeiten wird.
Dr. Hell zieht sich aus dem aktiven
Geschäftsleben zurück.
Werk I wird geschlossen. Später
wird das Werk III in Kiel-Suchsdorf
Hauptsitz.
Ein AV-Platz HelioSet für
Helio-Klischographen wird entwickelt.
Ein neues Gesicht für das Info-Center in
Gaarden. In ansprechenden Farben, mit
neuen technischen Möglichkeiten –
rundherum frisch und modern – so
präsentiert sich jetzt das Info-Center
in Gaarden Werk II.
Wenige Tage vor Vollendung seines 74.
Lebensjahres ist Senator Dr. rer. nat.
Roland Fuchs am 25. Mai 1989 gestorben.
Er war seit 1952 bei HELL und durchlief
viele wichtige Stationen.
Als Standort-Konzept im Werk III wird
eine neue Kantine für die Belegschaft
und ein neues Verwaltungsgebäude
geplant, die Bauarbeiten beginnen.
Die Entwicklung nachstehender Geräte ist
das Ergebnis von Hells Bereitschaft zum
offenen Dialog mit dem Anwender und dem
Bemühen um eine Markt orientierte
Verbesserung eingeführter Produkte. Die
DC 380 T und CP 345 T
wurden mit einer Reihe von Funktionen
ausgerüstet, die dem Kunden noch mehr
Effizienz bei der Bearbeitung von
Aufträgen langfristig gesehen eine
Steigerung des Durchsatzes, bieten.
Mit großem Kranz, launigem Spruch und
norddeutschem Korn – zünftig also –
wurde am 20. Juli das Richtfest für das
neue Suchsdorfer Betriebsrestaurant
gefeiert. Das wird dann später von der
Gruppe EUREST bewirtschaftet.
Neuer HELL-Schriftenkatalog.
Jetzt liegt er vor. Rechzeitig zur IFRA
89, Mitte Oktober in Amsterdam, wurde er
fertig gestellt und erfreut sich bereits
eines regen Zuspruchs. In farbigem
Einband im New Wave-Stil präsentiert die
Firma HELL auf fast 300 Seiten über 1400
Qualitäts-Schriften. Ein großer Teil von
ihnen kann auch speziell für CRT- und
Ultre UX-Belichter geliefert werde.
1990
Mit „Für Uns“ hat das Verkaufsbüro
Hamburg der Siemens-Electrogeräte GmbH
sich im Eingangsbereich des neuen
Betriebsrestaurants in Werk III einen
guten Standort gesichert.
Drupa 90. Der HELL-Stand in der Halle 5
umfasst rd. 2000m² Ausstellungs- und
Kommunikationsfläche und steht unter dem
Motto: Move forward with us. Neuer
Besucherrekord – neue Kontakte – neue
Produkte – neue Aufträge.
Am 29. März 1990 wurden im Rahmen eines
festlichen Abendessens die Verdienste um
die HELL GmbH der nun ausgeschiedenen
Prof. Heinz Gumin und Dr. Werner
Poschenrieder von Aufsichtsrat und
Geschäftsführung gewürdigt.
NORTEC `90. Erstmals war HELL in diesem
Jahr auf dieser Fachmesse für die
Metallbearbeitung vertreten, sie fand im
Mai in Hamburg statt. Dabei ging es
darum, Partner aus der
metallbearbeitenden Industrie zu werben,
die als Spezialisten Aufträge für die
Komplettbearbeitung in geprüfter
Qualität und termingerecht übernehmen
könnten.
Betriebsversammlung am 8. Juni 1990 im
Zeichen von >Linotype/HELL<. Wie
kam es zum Projekt Linotype/Hell? Erste
Gespräche zwischen Linotype, Siemens und
Hell hätten bereits vor 10 Jahren
stattgefunden. Doch erst in den letzten
Wochen und Monaten sei es zu konkreten
Vereinbarungen gekommen.
Marhencke: „Vernunft und Neigungsehe”.
Es taucht die Zeitschrift
Linotypeintern als
Mitarbeiterinformation auf.
HELL: Spitzentechnologie für Bild, Text
und Kommunikation.
Es entstehen die Workstation W 100/ W
1000/ W 2000.
Im Oktober auf der IFRA ´90 in Barcelona
stand unter anderem der DC 380 T,
das ChromaCom 1000 und das
BridgIt.
Siemens Pressemitteilung 12. November
1990.
Neues Gemeinschaftsunternehmen:
integrierte Systeme für die Grafische
Industrie. Die Siemens AG, Berlin und
München, die
Siemens-Nixdorf-Informationssysteme AG
(SNI), Paderborn, sowie die Linotype AG,
Eschborn (demnächst Linotype-Hell AG),
beabsichtigen, ein gemeinsames
Unternehmen zu gründen, das integrierte
Systeme für die grafische Industrie
entwickeln und vertreiben soll.
Der Neue Vorstand.
Dr. Wolfgang Kummer Vorsitzender,
Ernst-Erich Marhencke Stellv.
Vorsitzender (ab 12.11.1990)
Klaus O. Frank;
Karl Heinz Midunsky;
Bernd Rusitska (ab 12.11.90);
Dr. Lutz D. Thiele;
Dr. Klaus Wellendorf (ab 12.12.90);
Dr. Erwin Königs, stellv.
Weltweit sind mehr als 1000
Laser-Imagesetter der Baureihe 500/530
wie der Laserbelichter Linotronic
installiert.
Durch die Fusion im Jahr 1990 mit der
Dr. –Ing. Rudolf Hell GmbH kam die Ultre
Division in den Linotype-Hell Konzern.
Ultre fertigt sehr preiswerte
Ultre-Setter, also Imagesetter von
hoher Zuverlässigkeit und einfacher
Handhabung.
Mit dem LinoColor System können
grafische Betriebe jetzt wirtschaftlich
und sicher in die Farbbildbearbeitung
einsteigen.
Farbsichere Text-/ Bildintegration und
hohe Produktivität.
Mit dem LinoPress System bietet
Linotype Zeitungen und Zeitschriften die
professionelle Komplettlösung, im
Medien- Wettbewerb vorn, mit einer
offenen Systemarchitektur.
Weltweit beschäftigt der Linotype
Konzern 5251 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter (ohne ISGI). In der Linotype
AG waren 3596 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter tätig, davon 2163 im
Geschäftsbereich Hell.
Die letzte Ausgabe der HELLaktuell
(vormals „für uns alle”)
erscheint als Nr. 116 im Dezember 1990.
Hell-Innovationspreis zum 90.
Geburtstag
Im Kreis von Gästen aus Wirtschaft,
Wissenschaft und Politik ehrte die
Linotype-Hell AG (Eschborn) das
Lebenswerk des Pioniers der
Nachrichtentechnik mit der Stiftung des
„Dr.-Ing.-Rudolf-Hell-Innovationspreises”
Der Förderpreis soll für kreative
Tätigkeiten im Kommunikationsbereich
vergeben werden.
1991
Es erscheint die Nr. 1 der
Linotype-HELLintern
Mitarbeiterzeitschrift.
Die Linotronic LTC 300 war mit
mehr als 8000 installierten Einheiten
bereits der erfolgreichste
Laserbelichter überhaupt.
Erstmals gemeinsam: Linotype–Hell auf
der CeBIT`91.
HQS (High Quality Screening), ein
Meilenstein für PostScript.
Die klassischen Druckverfahren können
nur volle Farben drucken. Halbtöne
werden dem Auge nur vorgetäuscht, indem
man viele kleine Farbpunkte mit
variabler Flächendeckung nebeneinander
setzt. Dieser Vorgang wird als
Aufrastern oder Screening bezeichnet.
Zusammen mit der Kieler Firma Krupp MaK
Maschinenbau GmbH hat der
Geschäftsbereich HELL in knapp
zweijähriger Entwicklungsarbeit den
Prototyp einer EBT Anlage
erstellt, der am 7. März nach
15monatiger Fertigung von der MaK an das
Werk Kiel-Suchsdorf geliefert wurde.
EBT = Elektron Beam Texturing.
Weltweit hat Linotype-Hell 20.000
Laser-Imagesetter installiert. Im
Juni wurde die Linotronic 630 (LTC
630) aus der Kieler High
Tech-Schmiede der Fachöffentlichkeit als
neues Spitzenmodell präsentiert. Es
handelt sich dabei um den ersten DIN A3
Innentrommelbelichter.
Werk II, Gaarden, wird geschlossen.
1992
Das neue PrePress Studio von
Linotype-Hell befindet sich an zentralem
Standort in Eschborn. Auf 1200 m²
Ausstellungsfläche erhalten hier Kunden
und Interessenten aus aller Welt einen
fundierten Einblick.
Mit ColorPath 300/ 380 können
auch an analogen HELL Scannern oder den
Scannern DC 380 T, CP 345 T TIFF-Dateien
erzeugt und an den Macintosh übergeben
werden. Dabei sind Macintosh Quadra oder
Macintosh der Familie II notwendig.
Der auf der Imprinta `92 vorgestellte
RIP 60 wurde mit der
Seybold-Auszeichnung bedacht.
Der ChromaGraph S 2000, dessen
Qualität, Produktivität und
Zuverlässigkeit in der Tradition der
seit Jahrzehnten erfolgreichen
ChromaGraph-Trommelscanner steht, ist
der schneller CCD Flachbettscanner.
Ganz neue Leistungsdimensionen bietet
der PostScript RIP 50 auf
RISC-Basis, der speziell für den
PostScript Level 2 entwickelt wurde und
damit die Vorgänger RIP 30 und RIP 40
ergänzt.
Am 16. September wurde in unserem Kieler
Werk der 1000. DC 3000-Recorder/
Scanner fertig gestellt.
1993
DaVinci – superschnelle
PostScript Workstation für die
Farbbildverarbeitung und –montage in
Top-Qualität. Neu und bislang
einzigartig ist das „Layer Prinzip˝ von
DaVinci. Jedes Seitenelement (Masken,
Bilder oder Texte) und jede Korrektur
auf einem Seitenelement wird separat
gespeichert, so dass Einzelschritte
schnell rückgängig gemacht oder
modifiziert werden können.
Die Signastation basiert auf
Software-Modulen von Linotype-Hell und
NEXT sowie auf einer
486-PC-Hardware-Plattform. Das
Entwicklungsziel bei der Signastation
war daher, die zeit- und kostenintensive
sowie fehleranfällige manuelle
Bogenmontage in einen vollelektronischen
und wirtschaftlichen Prozess zu
übertragen. Dabei geht es um die
richtige Zusammenstellung von Vorder-
und Rückseiten beim Druck von z.B. 16
Seiten auf ein Blatt.
Im Unternehmen wird ein
Electronic-Mail-System eingeführt.
Schrift im neuen TrueType-Format.
Zur Optimierung von Rechnerzeit und
Speicherbedarf wird ein Schriftzeichen
nur als Umrissdarstellung mittels
mathematischer Funktionen abgelegt. Mit
dieser Technik ist es nun möglich, jede
gewünschte Schriftgröße zu generieren
und im Bedarfsfall wieder als
Pixelmuster darzustellen. Das
Rechenverfahren zur Umwandlung einer
Umrissdarstellung in eine
Pixeldarstellung ist nun sehr einfach.
Einen DIN A2-Recorder mit
Innentrommelbelichtung stellt man
auf der IPEX 1993 vor. Ein richtiger
Herkules ist dieser Recorder.
Es kommen die Trommelscanner S 3500
und S 3800 auf den Markt.
1994
Das Frequenzmodulierte Rasterverfahren
Diamond Screening (DS) wird publizier.
Die Trommelscanner Familie wird um den
Chromagraph S 3300 und 3900
erweitert. Der Chromagraph S 3900, ein
vollautomatischer Spitzenscanner.
High-End Qualität 24000dpi.
Der Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang
Kummer wechselt in den Aufsichtsrat. Der
neue Vorstandsvorsitzende wird Dr. Erwin
König.
Der Profi-Flachbettscanner TOPAZ
wird entwickelt.
1995
Auf der Drupa in Düsseldorf wird das
erste Computer-to-Plate System von
Linotype-Hell vorgestellt (Gutenberg).
1996
Linotype: Kiel wird Hauptsitz.
Drastische Sparmaßnahmen hat die
Linotype-Hell AG (Eschborn)
angekündigt. Doch das Kieler Werk des
Unternehmens wird davon weitgehend
verschont bleiben und insgesamt sogar
aufwertet. Linotype-Hell wird weltweit
1200 seiner 3200 Stellen abbauen, 800
davon in Deutschland, seine Zentrale in
Eschborn schließen und „sämtliche
Aktivitäten am Standort Kiel
konzentrieren“.
1997
Am 27. April 1997 verstarb unser
ehemaliger Geschäftsführer Heinz Taudt.
Die Fusion der Linotype-Hell AG mit
der Heidelberger Druckmaschinen AG
wurde am 20. Oktober 1997 in das
Handelsregister eingetragen. Nun ist der
Standort Kiel unter dem Firmenzeichen
der Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg), Weltmarktführer für die
gesamte Printmedien-Industrie,
zugeordnet.
Kiel ist dabei der Standort für die
Entwicklung und Produktion von
Vorstufentechnologie sowie für die
Montage digitaler Druckmaschinen.
Kiel 12. November - „Wir sind jetzt
alle Heidelberger“, rief gestern
Nachmittag der gebürtige Berliner
Hartmut Mehdorn seinen Kieler
Mitarbeitern entgegen. Chef in Kiel wird
Herr Bernhard Schreier.
Der Quickstep, ist ein A3 –Plus
Desktop Flachbettscanner mit hoher
Auflösung und automatischer
Schärfeeinstellung. Moderne
CCD-Technologie.
Der meistverkaufte Flachbettscanner der
Profi-Klasse ist der Topaz.
Trilineare Farb-CCD Zeile mit 3 x 8000
Bildelementen. Zuverlässigkeit und hohe
Produktivität.
High-Tech auf wenig Grundfläche. Der
vertikale kleine Trommelscanner TANGO,
später PrimeScan, bürgt für hohe
Leistung und ist der letzte in Kiel
entwickelte Trommelscanner in
Spitzenqualität. Drei Fotomultiplier
scannen Farbe in einem Durchgang.
Eine praxisorientierte, modulare
Datenbanklösung für die speziellen
Anforderungen der Prepress-Branche mit
ihrem hohen Datenaufkommen ist die
Database Solutions.
NT-Produktionsdatenbank und
Archivlösungen LinoServer für kleine
System- umgebungen.
1998
Zu den weiteren Produkten unter der
Leitung von Heidelberg sind zu nennen
der Tango XL für noch mehr Format
(max. Abtastformat 645 mm x 500 mm).
1999
Eine neue Graviermaschine K 500
wird der Fachwelt vorgestellt. Die
Maschine kann über einen Server vernetzt
werden.
2000
Die Jahrtausendwende bringt nicht das
befürchtete Chaos der PCs und Rechner,
die nur Zeiten und Daten bis 1999
verstehen konnten. Die Heidelberger
Druckmaschinen AG feiert in diesem Jahr
ihr 150jähriges Bestehen. Es erscheint
die Druckschrift 150 Jahre Heidelberg
Standort Kiel - Auf den Punkt
gebracht…
Die Druckschrift beinhaltet eine
Einstimmung von Wolfgang Pfitzenmaier,
Mitglied des Vorstandes der Heidelberger
Druckmaschinen AG und dem Leiter des
Standortes Kiel der Heidelberger
Druckmaschinen AG Herrn Dipl.-Ing.
Herbert Krenn, Leiter der Business
Equipment Supply. Der Inhalt beschreibt
in reich bebilderter Weise den Werdegang
des Standortes Kiel unter Würdigung des
Lebenswerkes von Dr.-Ing. Dr.-Ing e. h.
Rudolf Hell.
Auf der Drupa 2000 können sich die
Anteile der verkauften bzw. georderten
Druckvorstufen Geräte und
Software-Produkte sehen lassen, wie der
Flachbett-Scanner Nexscan, ein
DIN A3 Flachbettscanner und der
Primescan mit senkrecht stehender
Trommel, zusätzlich Workflowprodukte wie
Prinergy.
Das Datenbanksystem mit Archivierung
erweitert sich zu Jetbase.
2001
19.12.2001 - 15:48 Uhr
Der große deutsche Erfinder Dr.
Rudolf Hell feiert seinen 100.
Geburtstag. Zu diesem Anlass ehren
die Landeshauptstadt Kiel und die
Heidelberger Druckmaschinen AG
(Heidelberg) Dr. Hell bei einer
Feierstunde im Kieler Rathaus.
An diesem Tag wird vorher, im Beisein
von Dr. Hell und Familie, vieler
Honoratioren und Mitarbeiter aus dem
alten „Siemenswall” in Kiel-Suchsdorf
die „Dr.-Hell-Straße“.
2002
Am 11. März 2002 stirbt Dr.-Ing.
Rudolf Hell in Kiel.
Seine große Idee war es, Buchstaben,
Ziffern und Abbildungen auf elektrischem
Weg in kleine Punkte zu zerlegen, diese
als elektrische Impulse zu übertragen
und beim Empfänger wieder zu Zeichen und
Bildern zusammenzusetzen.
In seine Zeit fallen 202 Patente und
Gebrauchsmusteranmeldungen in
Deutschland, 22 in den USA, 13 in
Großbritannien, 10 in der Schweiz und 4
in Österreich
