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Aus der Presse und
den Medien |
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Start ins digitale
Zeitalter - Sonderausstellung vom Verein „Technische Sammlung
Dr.-Ing. Rudolf Hell“
Von Volker Rebehn -
Kieler Nachrichten - Sonnabend, 10. September 2011 |
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Neumühlen-Dietrichsdorf - Der Name hätte nicht
passender sein können. Unter dem Motto „Die Firma von nebenan – Dr.
Hell“ zeigt das Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei sonntags
bis zum 16. Oktober eine Sonderausstellung über die Firma Hell.
Howaldt und Hell waren über 40 Jahre Nachbarn in Neumühlen-
Dietrichsdorf. Heute erinnert wenig an diese Zeit, in der beide
Betriebe tausende Menschen beschäftigten. Von Volker Rebehn KN
Samstag 10. September 2011
Von den einstigen Howaldtswerken in
Neumühlen-Dietrichsdorf, die 1983 ihre Tore schlossen, ist die
Metallgießerei geblieben. Sie steht unter Denkmalschutz und ist seit
2007 Museum. Die ehemaligen Hell-Häuser sind heute Teil der
Fachhochschule Kiel. Rudolf Hell hatte sein Unternehmen 1947 in
ehemaligen Howaldtgebäuden neu gegründet und nach und nach
erweitert. Der Hauptsitz des Unternehmens (seit 1981 eine
hundertprozentige Tochter der Siemens AG) am Schwentinenordufer
wurde geschlossen und nach Suchsdorf verlegt. Nach dem
Umweltministerium (1988) nutzt die Fachhochschule ab 1994 den
Komplex in der Grenzstraße. Hell ging 1990 in der Linotype-Hell AG
und 1997 in die Heidelberger Druckmaschinen AG über. Diese hat heute
noch ein Werk in Suchsdorf.
„Unser Verein möchte die Erinnerung an das Lebenswerk von Rudolf
Hell wach halten“, sagt der Schatzmeister Dr. Dieter Preuß, der von
1978 bis 2005 bei Hell in der Entwicklung gearbeitet hat. Aus diesem
Grund haben ehemalige Mitarbeiter am 21. November 2005 den Verein
der Freunde und Förderer „Technische Sammlung Dr.-Ing. Rudolf Hell
e.V.“ in Kiel gegründet. Denn Text- und Bildkommunikation, der
Scanner, Desktoppublishing oder gestochen scharfer Digitaldruck, was
heute so selbstverständlich erscheint, wäre ohne Rudolf Hell nicht
möglich. „Der Mann, der in Kiel lebte, hat mit bahnbrechenden
Erfindungen den Weg ins digitale Zeitalter geebnet“, sagt Dieter
Preuß.
Und so haben die mittlerweile 35 Vereinsmitglieder „100 Jahre
Technikgeschichte made in Kiel“ zusammengetragen. Mehr als 700
Exponate – darunter Kommunikationsgeräte, Hellschreiber und
Reproduktionsgeräte wie Scanner und Satzsysteme – und Dokumente
schlummern die meiste Zeit in einer 200 Quadratmeter großen
Lagerhalle am Holzkoppelweg. Nur zu Ausstellungen werden die Schätze
enthüllt. „Das Besucherinteresse ist jedes Mal groß“, sagt Dieter
Preuß.
Daher sucht der Verein geeignete, ungefähr 500 bis 600 Quadratmeter
große Räume, die Platz bieten für innovative Ausstellungskonzepte.
Dann könnte sicher auch der 1000 Kilogramm schwere Vario
Klischograph bestaunt werden. Doch auch die gut 40 Exponate im
Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei geben einen sehr guten
Einblick in das Lebenswerk des Erfinders Rudolf Hell. Sie ist
sonntags im Rahmen der Museumsöffnungszeiten zu sehen. Kiels
Ehrenbürger ist am 11. März 2002 im Alter von 100 Jahren in Kiel
gestorben.
Artikel JPG oder als
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Bildergalerie zur Ausstellung mit 75 Bildern
bei Picasa |
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Hells Werke wandern weiter - Kieler Nachrichten 10. Juni 2009
(Karina Dreyer) |
Kiel - Kieler Technik-Geschichte sucht eine feste Bleibe: 700
Exponate und Dokumente des „Vereins der Freunde und Förderer
Technische Sammlung Dr.-Ing. Rudolf Hell in Kiel“ mussten nun von
der Wik nach Suchsdorf umziehen. Doch auch der neue Standort ist
keine Dauerlösung.
Drei 40-Tonner brachten rund 60 Paletten mit kleineren Geräten und
15 größeren Exponaten, darunter ein 1000 Kilogramm schwerer Vario
Klischograph, vom Wiker Sitz der Firma Kodak zur Lagerhalle der
Heidelberger Druckmaschinen im Stadtteil Suchsdorf. Notwendig wurde
der Umzug nach zweieinhalb Jahren wegen Personal- und Flächenabbaus
bei Kodak.
Kommunikationsgeräte, Funk- und Hellschreiber und Scanner - die
Sammlung umfasst von Hell selbst oder seiner Firma Dr.-Ing. Rudolf
Hell GmbH erfundene, ebenso weiterentwickelte, gefertigte und
vertriebene Produkte. Schon 2001 begannen einige Mitarbeiter zum
100. Geburtstag des Erfinders Geräte und Unterlagen aus den Anfängen
des Unternehmens 1929 zu sammeln, zu restaurieren und funktionsfähig
zu machen. „Wir haben Originale von 1930 bis zirka 2000 aus dem
breiten Hell-Spektrum“, erklärt Lothar Deckert, Vorsitzender des 32
Mitglieder starken und 2005 gegründeten Vereins, der Mitglied im
Museumsverband Schleswig-Holstein ist.
Anfangs war der Verein mit den Exponaten im ehemaligen
Hell-Freizeitheim in Suchsdorf (Heidelberger Druckmaschinen AG)
untergebracht, doch der Bauernhof wurde verkauft. Damit fiel nicht
nur das Lager, sondern auch Ausstellungsfläche weg. Für zweieinhalb
Jahre lagerte die Sammlung dann in der Wik. |
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Foto: Karina Dreyer |
Doch mit
dem Personal- und Hallenabbau Kodaks drohte der Hellschen Sammlung
„ein Ende in der Schrottpresse“. Emsig suchte der Verein nach einer
neuen Halle und fand Lager-Unterschlupf beim Unternehmen
Heidelberger Druckmaschinen. „So ein Umzug tut jedes Mal weh, da
fällt mal was hin oder durch unebenen Boden ab“, sagt Schatzmeister
Dieter Preuß. Und außerdem: Was nützt ein solch liebevoll behütetes
Erbe, wenn es der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist? Der Verein
nahm zwar schon mit der Fachhochschule (Computerschau-Sammlung) am
Internationalen Museumstag, an der Museumsnacht und dem Tag der
Deutschen Einheit teil.
Doch die Nutzung der neuen Halle ist wieder „nur für Lagerzwecke und
vorübergehend, wir sitzen nach wie vor auf glühenden Kohlen“, meint
Frank Schlünsen, zweiter Vorsitzender. Gesucht wird in Kiel und
Umgebung ein kostengünstiges Lager von 400 Quadratmetern Fläche,
ebenso Ausstellungs- und Werkstatträume samt sanitären Anlagen und
Parkplätzen. „Wir würden gerne eine lebendige Ausstellung und
Technik zum Anfassen bieten“, erklärt er.
Mehrfach habe sich der Verein schon an die Stadt gewandt, „die weiß
über unsere Situation Bescheid, findet die Sammlung ganz toll, aber
nix passiert“, klagt Schlünsen. Schließlich sei Hell ja Ehrenbürger
der Stadt Kiel, sein Unternehmen hatte in Hochzeiten bis zu 3500
Mitarbeiter, „das ist doch kein Pappenstiel“. Neben unverbindlichen
Gesprächen mit der FH hat der Verein Kontakt zum Landeskonservator
geknüpft und hofft, dass die Sammlung als erhaltenswert eingestuft
wird, um gefördert zu werden. „Wenn man so etwas erst einmal hat,
könnten wir uns besser verkaufen, unsere Bekanntheit erhöhen und
jüngere Mitglieder werben“, sagt Gründungsmitglied Andreas Müller.
Unterstützung in Form eines Webdesigns und Faltblättern gibt es
übrigens demnächst von der Tochter des Erfinders, Veronika Hell.
URL: http://www.kn-online.de/lokales/kiel/?em_cnt=96467&em_loc=3 |
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"Wir
Kieler" - Imagekampagne der Stadt Kiel und von Kiel-Marketing e.V.
2009 |

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Dr.-Ing. Hell, Rudolf (†)
(* 19. Dezember 1901 in Eggmühl † 11. März 2002 in Kiel)
Der Erfinder der Bildzerlegerröhre (1925), des Hellschreibers
(1929), des Klischographen (1951), und des digital erzeugten
Fotosatzes (1965) ist einer der bedeutendsten deutschen Erfinder.
Er ist Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern, des
Gutenberg-Preises und des Werner-von-Siemens-Ring. 1929 gründete
Hell sein eigenes Unternehmen in Neubabelsberg, nach der Zerstörung
im 2. Weltkrieg wagte er 1947 den Neuanfang in Kiel-Dietrichsdorf.
Kiel war fortan seine Wahlheimat und 1981 wurde Dr. Hell zum
Ehrenbürger ernannt.
2002 starb Rudolf Hell im Alter von 100 Jahren und wurde auf dem
Parkfriedhof Eichhof beigesetzt. Er meldete in seinem Leben 131
Patente an.
Link zur
Website |
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Kieler Nachrichten 17.12.2007 (Open-Air-Galerie Seite 15) |
Es gibt eine Ausstellung, die immer geöffnet ist: die Kunstwerke und
Denkmale im öffentlichen Raum. Viele hundert moderne und ältere
Werke finden sich in Kiel und Umgebung. In einer Serie stellt sie
der Kieler Kunsthistoriker und Journalist Jens Rönnau vor.
Heute Teil 272 –
Ehrengrab Dr.-Ing. Rudolf Hell, Muschelkalk, um 1900 / 2003,
Eichhoffriedhof, Feld 8 c. |

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Erhaben
gleitet ein Schiff mit geblähtem Segel in die Ewigkeit. Es
kennzeichnet eines der schönsten Ehrengräber in der Stadt Kiel und
ist dem Erfinder Rudolf Hell gewidmet. Er wurde am 19. Dezember 1901
im bayrischen Eggmühl im dortigen Bahnhofsgebäude geboren, denn sein
Vater war dort Bahnhofsvorsteher. Geprägt von der dortigen Technik
und der beginnenden Elektrifizierung der Bahn, war Hell schon zu
Schulzeiten besonders an Physik und Mathematik interessiert und
absolvierte 1919 bis 1923 ein Studium der Elektrotechnik an der
Technischen Hochschule in München. 1927 promovierte er über ein
direkt anzeigendes Funkpeilgerät für die Luftfahrt. Schon zwei Jahre
zuvor, im Alter von 24 Jahren, erfand Hell die „lichtelektrische
Bildzerlegungsröhre“ für das Fernsehen. 1929 gründete er sein
eigenes Unternehmen in Neubabelsberg bei Berlin, das später nach
Berlin-Dahlem umsiedelte. Hier entwickelte er Morsegeräte und den
„Hellschreiber“ – ein Fernschreibgerät, das bis in die 80er Jahre
für die Übertragung von Pressefunknachrichten verwendet wurde und
das bis heute im Amateurfunkbereich eine Rolle spielt. Der Zweite
Weltkrieg zerstörte das Unternehmen. 1947 baute der Erfinder seine
Firma in Kiel-Dietrichsdorf wieder neu auf. Hier erfand er den
Klischographen, das Faxgerät, den Scanner und den digitalen Fotosatz
bis hin zum elektronischen Bildverarbeitungssystem. 1961 wurde die
Firma um ein Werk in Kiel-Gaarden erweitert. Bis 1989 war Rudolf
Hell aktiv dabei. 131 Patente hatte er insgesamt angemeldet.
Er starb am 11. März 2002 im Alter von 100 Jahren in Kiel als
Ehrenbürger der Stadt, bedacht mit zahlreichen Preisen und
Medaillen, darunter das Große Bundesverdienstkreuz, der
Gutenberg-Preis und der Werner-von-Siemens-Ring. Doch Aufsehen um
seine Person waren nie die Sache Hells, was in einem ihm zugedachten
Spruch auf dem Grab deutlich wird: „Das Glück des Menschen besteht
weder im Physischen noch im Materiellen, sondern einzig im
aufrechten Sinn kluger Umsicht“. Nicht nur der Text ist
kennzeichnend, sondern auch das Schiff auf dem Stein: Rudolf Hell
war zeitlebens begeisterter Segler. Dargestellt ist eine
mittelalterliche Kogge mit Rahsegel, Aussichtskorb und hohem
Achterkastell, vorn mit einer großen Gallionsfigur, die an
Wikingerschiffe erinnert. Es wird von zwei Putten begleitet: Einer
zieht das Schiff mit einem Seil durch die Wellen als Symbol für
sicheres Geleit, hinten bläst einer als Zeichen für gute Winde. Wie
ein Dach oder wie Wolken sind Ornamente über der Szenerie gewölbt,
unten wird sie durch eine Blumenreihe bekränzt, die links und rechts
des hohen Steins rahmend fortgeführt ist. Es ist ein barockes Motiv,
typisch auch für die Gründerzeit und die Zeit um 1900. Der Stein
selbst, ein heller Muschelkalk, ist eine historische Rarität und
stand als Ausstellungsstück rund 100 Jahre im Kieler
Steinmetzbetrieb Ulbrich am Südfriedhof, geschaffen vermutlich von
Albert Ulbrich (1855-1908). Zwei Kopien existieren davon. Für den
Ehrenbürger aber war man bereit, sich von dem originalen Stein zu
trennen.
©
Text/Foto
Jens Rönnau |
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Kieler Nachrichten 14.12.2007 "Landeshauptstadt Kiel" Seite 21 (© KN
u. Karina Dreyer 2007) |
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Buch "Das HELL-Jahrhundert am 14.12.2007 in der KN vorgestellt:
 
Erinnerungen an den großen Erfinder
Lothar Deckert lässt inseinem Buch 40 Jahre bei Dr. Hell Revue
passieren
Kiel – Sein Leben ist eng verbunden mit dem Ingenieur und
Erfinder Dr. Rudolf Hell (1901-2002): Über 40 Jahre hat Lothar
Deckert in seiner Kieler Firma gearbeitet. 2005 gründete der heute
64-Jährige einen Verein, um Hells Lebenswerk zu würdigen und zu
erhalten. Nun schrieb Deckert ein Buch mit dem Titel „Das
Hell-Jahrhundert“. Vor anderthalb Jahren entstand die Idee von
Lothar Deckert, über Hell und seine eigene Tätigkeit in der Firma
ein Buch zu schreiben, in nur sechs Wochen waren seine Erinnerungen
zusammengefasst. Auf 180 Seiten berichtet Deckert, gelernter
Elektromechaniker und studierter Nachrichtentechniker, von den 40
Jahren, die ihn mit dem Hause Hell verbinden. „Das Buch möchte aber
keine persönliche Lebenslinie Hells zeichnen oder auf die spezielle
Technik seiner Erfindungen eingehen, darüber gibt es schon genügend
Bücher“, meint Deckert, dessen Vater schon bei Hell beschäftigt war.
Das Buch beschreibe vielmehr seinen Weg vom ersten Kontakt, über die
Lehre bis hin zur langjährigen Mitarbeit mit Dienstreisen und
Schulungen. „Vielleicht regt es ja auch Jugendliche und
Studierende auf diese persönliche Weise an, Fragen zu diesem großen
Erfinder und der alten Technik zu stellen“, hofft er. Denn, und das
kritisiert Deckert: „Von der Stadt ist Hell noch nicht als berühmter
Erfinder oder Sohn der Stadt dargestellt worden“. Immerhin habe Hell
die Welt von der Kieler Firma aus mit seinen Erfindungen
revolutioniert und Grundlagen für die moderne Technik geschaffen.
„Telebilder, Scanner und Lichtsatz, viele wissen gar nicht, dass all
das aus Kiel kommt“, betont Deckert. Hell, 1901 im bayrischen
Eggmühl geborenen, richtete 1947 in Kiel seine Werkstatt ein. 1951
erfand er hier die Klischee-Graviermaschine, 1954 ein
Bildübertragungsgerät für Wetterkarten. 1956 ging das weltweit erste
Faxgerät KF 108 in Großserie, es folgten in den 50er und 60er Jahren
Morsegeräte. 1963 kam der erste Scanner auf den Markt, ein Jahr
später der erste Telebildempfänger. Auch auf persönliche Treffen mit
Hell geht Deckert in seinem Buch, das zu 90 Prozent mit eigenen
Fotos gespickt ist, ein: „Es gab einmal einen fürchterlichen
Anschiss, als Dr. Hell während einer Mittagspause qualmender
Lehrlinge gewahr wurde“, heißt es, denn Rauchen und Alkohol waren im
Dienst und in den Pausen verboten
200 Stück umfasst die Auflage, 25,90 Euro kostet das Buch „Das
Hell-Jahrhundert“ von Lothar Deckert, zu beziehen im Buchhandel
(ISBN 978-3-8831-2367-7) oder per Mail: info(at)lothar-deckert.de
(Artikel
©
Karina
Dreyer (KN)) |
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Kieler Nachrichten (Landeshauptstadt Kiel
S.24) 12. Oktober 2007 (gho(©)) |

Link zu den Museumstagen (Bilder u. Bericht)
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Kieler Nachrichten (Lokalteil Kiel
S.25) 25. Juli 2007 (von Karina Dreyer(©)) |
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Hell-Verein sucht
neue Räume für alte Exponate
Streit mit der Freizeitgemeinschaft Bauernhaus um das Gebäude
Suchsdorf – Diskrepanzen mit dem Verein Freizeitgemeinschaft
Bauernhaus und zu wenig Raum für die über 200 Hell-Exponate –das
sind die Gründe, warum sich der Hell-Verein aus dem Gebäude im
Suchsdorfer Holmredder 177 verabschieden muss und sich nun auf die
Suche nach einem neuen Standort macht.
Mitte der 60er-Jahre übernahm die ehemalige Firma Dr. Ing. Rudolf
Hell einen alten Resthof im ehemaligen Viehdamm, heute Holmredder.
Von den Mitarbeitern wurde er am Feierabend und in Eigenarbeit zum
Freizeitheim umgestaltet. Die folgenden Firmen Linotype-Hell AG (90
bis 96) und zuletzt Heidelberger Druckmaschinen AG, Werk Kiel,
übernahmen das Gebäude. |
Rund 100
ehemalige Hell-Mitarbeiter treffen sich hier heute noch unter
anderem zum Fußball, Tischtennis, Amateurfunk und Modellbau.Im
September 2006 gesellte sich der 2005 gegründete Hell-Verein dazu,
der mit 32 Mitgliedern die Erinnerung an den 2002 verstorbenen
Rudolf Hell und seine Erfindungen aufrechterhalten möchte.
Jeden zweiten Sonntag im Monat, wie auch am 12. August, gibt
es von 13 bis 18 Uhr eine Ausstellung. Doch die
Gemeinschaft der beiden Vereine entwickelt sich zum Negativen: Die
Heidelberger Druckmaschinen AG verkaufte das Gebäude samt 14000
Quadratmeter Grundstück an einen Privatmann. Der Verein
Freizeitgemeinschaft Bauernhaus hat zwar noch fünf Jahre das
Nutzungsrecht. „Doch Zuschüsse bekommen wir nicht mehr, 95 Prozent
der Miete und Kosten müssen wir selber tragen. Deshalb möchten wir
die Räume des Wohnhauses, in denen der Hell-Verein untergebracht
ist, gerne am Wochenende und für Feste vermieten“, so
Bauernhaus-Vereinsmitglied Wenzel Sperl. Zudem hagelt es
gegenseitige Vorwürfe um Finanzen, Absprachen und Nutzung der
Räumlichkeiten. „Uns ist das mit den Ausstellungen eine Nummer zu
groß, es wird immer Reibereien geben. Wir hatten gehofft, dass beide
davon profitieren können“, resümiert Sperl für seinen Verein. Lothar
Deckert, Vorsitzender des Hell-Vereins, sieht das ähnlich: „Diese
Anmache hält man doch nicht mehr aus, bis Ende August können wir
wohl noch bleiben, aber dann müssen wir raus und wollen es
mittlerweile auch. Lieber ein Schrecken mit Ende.“ Es sei keine
Lösung, die aufgearbeiteten Exponate nicht der Öffentlichkeit
zugänglich machen zu können, „dabei kriegen wir weltweit so viele
tolle Exponate geschenkt“, erklärt er und hofft für den Verein auf
ein bis zu 500 Quadratmeter großes Gebäude für mindestens drei
bis fünf Jahre.
Etwas Positives hat Deckert aber auch zu berichten: Die Bavaria
Filmgesellschaft wird sich für die Dreharbeiten zu den Buddenbrooks
ein 1895 erbautes Morsegerät vom Hell-Verein ausleihen. Ebenso
werden zwei Feldhell- und Hell-Schreiber bei der Wiedemann und Berg
Filmgesellschaft für eine Kriegskomödie im U-Boot mit Atze Schröder
eingesetzt. (Artikel und Foto -
©
Karina
Dreyer(KN))
Der Originalartikel zum
Download |
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IHK-Zeitschrift "Wirtschaft zwischen Nord- und Ostsee" Mai 2007 (R3) |
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1,1 MB
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Betriebsbesuche in Kiel und Neumünster
Industrie und Industriegeschichte standen im Mittelpunkt der
Betriebstour in der Landeshauptstadt. IHK-Hauptschäftsführer Dr.
Jörn Biel besuchte Ende März u.a. auch die HELL-Sammlung.
Voller Respekt vor einem der größten Erfinder seit Gutenberg näherte
sich Dr. Jörn Biel dem Hell-Museum. Vereinvorsitzender Lothar
Deckert (ehemaliger Hell-Mitarbeiter) führte den
Hauptgeschäftsführer durch die Räume des kleinen, liebenswerten
Museums.
Hell (1901 2002) revolutionierte die Nachrichtenübermittlung und
Drucktechnik rund um die Welt und machte den Namen Kiels weltweit
bekannt.
Begeisterte Mitarbeiter des Edison der grafischen Industrie haben
sich zu einem Verein zusammengeschlossen. Mit einem Museum soll die
einmalige Lebensleistung des Erfinders und Unternehmers stets in
Erinnerung gehalten werden. Die Faxtechnologie, Scanner,
Klischographen und letztlich die Digitalisierung ist Rudolf Hell zu
verdanken, der nach dem Krieg aus Berlin nach Kiel kam und hier
innerhalb weniger Jahren einen Betrieb mit mehreren tausend
Mitarbeitern aufbaute.
Weit über 130 Patente gehen auf sein Konto.
In Kiel-Suchsdorf am Holmredder 177 sind liebevoll restaurierte
Exponate ausgestellt und geben einen Überblick über das technische
Lebenswerk dieses genialen Wahl-Kielers.
Die IHK zu Kiel wird in absehbarer Zeit eine Ausstellung zusammen
mit dem Verein präsentieren.
Download des Artikels im PDF-Format (350 KB) |
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SHZ Landeszeitung 13. März 2007 "Aus der Region" - Seite 20 |
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Ein
Museum voller genialer Erfindungen
Kiel / rir
Wenn Kiels IHK-Geschäftsführer Jörn Biel über den Kieler Unternehmer
Rudolf Hell spricht, dann tut er das voller Respekt: „Er war einer
der größten Erfinder des 20. Jahrhunderts und stärkt bis heute –
über seinen Tod hinaus – den Wirtschaftsstandort Kiel.“
Hell (1901-2002), dessen Firmengeschichte in Berlin begann und nach
dem Krieg in Kiel fortgesetzt wurde, revolutionierte
Nachrichtenübermittlung und Drucktechnik rund um den Globus und
machte den Namen Kiel weltweit bekannt.
Den „Edison der grafischen Industrie“ nennen ihn Amerikaner, den
größten Erfinder nach Gutenberg andere. Fasziniert hat er, dessen
legendärer Hell-Schreiber Morsetechnik und Fernschreiber ablöste,
der Digitalisierung, Fax-Geräte und Scanner erfand, mit
Klischographen den Bilderdruck vereinfachte und verbesserte, viele –
auch seine Mitarbeiter.
Einige von ihnen haben in den vergangenen Jahren das 2006 eröffnete
kleine Hell-Museum aufgebaut, in dem zahlreiche Erfindungen Hells zu
sehen sind – einige können auch in Betrieb genommen werden.
Die Hell-Geschichte hat viele funkelnde Facetten: Mit neuer
Hell-Technik aus Kiel wurden Fotos von der Krönung der Queen in der
Times, aber auch Bücher für den Papst gedruckt, weltweite, schnelle
und heute ganz selbstverständliche Nachrichtenübermittlung machte
der findige Kieler möglich, Grundsteine für die Fernsehtechnik legte
er. Über 130 Patente gehen auf sein Konto.
Die IHK Kiel will das Leben des großen Kielers mit einer besonderen
Ausstellung in der Merkur-Galerie im Haus der Wirtschaft würdigen,
kündigte IHK-Hauptgeschäftsführer Biel an. Mit großem Interesse ließ
er sich bei einem Besuch des Hell-Museums die Exponate im
Hell-Museum zeigen.
Die Ausstellung am Holmredder 177 in Kiel-Suchsdorf kann an jedem
zweiten Sonntag eines Monats von 13 Uhr bis 18 Uhr sowie auf
Anmeldung (0431/79257) besichtigt werden. |
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Kieler Nachrichten 18. Dezember 2006 - Seite 19 |

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Auf
den Spuren eines Kieler Erfinders
Ausstellung über Ingenieur Rudolf Hell - Verein will ein Museum
Kiel –„Telebilder, Scanner und Lichtsatz, viele wissen nicht. dass
all das aus Kiel kommt und das möchten wir ändern", erklärt Lothar
Deckert. Vorsitzender des 2005 gegründeten Hell Vereins Kiel. Um das
zu erreichen, läuft noch bis morgen eine Ausstellung zum 105.
Geburtstag des Erfinders Dr. Ing. Rudolf Hell.
21 Mitglieder, zum größten Teil ehemalige Mitarbeiter Hells helfen
derzeit im Verein die Erinnerung an den 2002 verstorbenen Hell zu
bewahren. seine Maschinen und Geräte zu säubern und zu restaurieren.
Rund 150 Exponate, zum Teil an die 80 Jahre alt, lagern in einem 200
Quadratmeter großen Raum der Hell Gravure Systems GmbH in
Wellingdorf. Doch der ist nicht für die Öffentlichkeit geeignet.
Seit August steht dem Verein nun eine ehemalige Hausmeisterwohnung
im Verein Bauernhaus in Suchsdorf zur Verfügung. |
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„Das war
vor 40 Jahren ein von Hell eingerichtetes Freizeithaus für
Mitarbeiter", erklärt Decket der selber 42 Jahre bei Hell arbeitete
und ein Buch über seine Erlebnisse mit dem „korrekten Hell"
geschrieben hat. "Es ist aber noch nicht druckreif", verrät Deckert.
Momentan hat der Verein einen Kalender für 2007 herausgegeben, der
nur wenige der Hellsehen Maschinen zeigen kann.
Denn Erfindungen des am 19. Dezember 1901 im bayrischen Eggmühl
geborenen Rudolf Hell gibt es viel: Nach seinem Studium an der
Technischen Hochschule in München gründete der Pionier der
Nachrichtentechnik seine erste Firma in Berlin und ließ den
„Hellschreiber" patentieren. der 1934 in die Nachrichtenwelt
eingeführt wurde.
Nachdem sein Unternehmen 1945 durch Bomben zerstört wurde. startete
Hell 1947 in Kiel neu und richtete im ehemaligen Gebäude der
Howaldtswerke eine Werkstatt ein. 1951 erfand er die
Klischee-Graviermaschine, 1954 ein Bildübertragungsgerät für
Wetterkarten. 1956 ging das weltweit erste Faxgerät KF 108 in
Großserie, es folgten in den 50er und 60er Jahren Morsegeräte. 1963
kam der erste Scanner auf den Markt, ein Jahr später der erste
Telebildempfänger.
Um das vielseitige Werk Hells präsentieren zu können, bräuchte der
Verein. der viele Maschinen aus Museen, von privat oder im Internet
ergatterte, mindestens 3000 Quadratmetern „ Wir denken an ein
Museum, das nur für Hells Erfindungen gedacht ist oder an ein großes
gemeinsames Museum für schleswig-holsteinische Erfinder, sagt Arne
Lütkenhorst, stellvertretender Vorsitzenden.
Denn es gibt unendlich viel zu berichten: Beispielsweise über sein 'Telemat-Gerät.
das Interpol half, Fingerabdrücke zu übermitteln oder ein anderes
Hell-Gerät, mit dem 1982 die Vatikan-Bibliothek digitalisiert wurde.
Und viele Erfindungen, die immer noch genutzt werden. Wie zum
Beispiel von Salvatore Salonitro, der 25 Jahre lang als Endprüfer im
Hell-Unternehmen arbeitete und heute „als Funkamateur mit dem
Faxgerät KF 108 Fotos und Grußkarten mit Holländern und Amerikanern
austauscht".
Zu sehen ist die Ausstellung mit rund 200 Exponaten noch bis morgen
im Suchsdorfer Freizeitheim „Bauernhaus e. V.", Holmredder 177.
jeweils 14 bis 19 Uhr. Der Hell Verein Kiel will an den Kieler
Dr.-Ing. Rudolf Hell erinnern:
Adresse: c/o Lothar Deckert. Dorfstraße 255. 24147 Klausdorf
Zahl der Mitglieder : 21 Jahresbeitrag: 30 Euro. erm. 15 Euro.
Kontakt : 0431/79257 . Fax: 0431/7996258 www.hellverein.de
Treffen einmal im Monat nach Absprache |
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Kieler Nachrichten 15. Dezember 2006 - Seite 26 |

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Erinnerung an einen genialen Erfinder und Unternehmer
Kiel - Er war ein weitblickender Pionier der Nachrichtentechnik.
Erfinder der Fax- und Scannertechnologie und ein genialer
Unternehmer: 2002 verstarb der Kieler Ehrenbürger Dr. Rudolf Hell im
Alter von 100 Jahren. Vom kommenden Sonntag bis Dienstag, 17. bis
19. Dezember, zeigt der Hell Verein Kiel im Freizeitheim Bauernhaus
e.V., Holmredder 177, jeweils von 14 bis 19 Uhr rund 200 Exponate
des Erfinders.
Es gibt viel aus der Produktion der früheren Dr. - Ing. Rudolf Hell
GmbH zu sehen: Erfindungen wie der erste Hellschreiber (1929), das
weltweit erste in Großserie hergestellte Faxgerät KF 108 von 1956
sowie Morsegeräte aus den 50er- und 60er-Jahren.
Wetterkartenschreiber bis hin zum noch heute eingesetzten
High-EndScanner aus den 80er-Jahren. Ebenso locken zahlreiche
Anwendungs-beispiele und Arbeitsproben von damals: Es wird
beispielsweise probiert. mit den Hellschreibern eine Verbindung zu
anderen Hellschreiber-Begeisterten in den USA aufzubauen. Ein Teil
der Ausstellung ist den Unternehmen gewidmet, die die Nachfolge der
Hell GmbH angetreten haben: |
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Die
Heidelberger Druckmaschinen AG, die Kieler Hell Gravure Systems GmbH
(Weltmarktführer für Helio-Klischographen) und die NexPress GmbH
zeigen einen Querschnitt aus ihrer Entwicklung und Produktion. Die
Firma LaserSoft Imaging AG informiert über in Kiel entwickelte
Softwareanwendungen mit Hell-HighEnd-Scannern. Für das leibliche
Wohl wird gesorgt. ein Teil des Erlöses kommt der Kieler
Kinderkrebshilfe zugute. Für Fans gibt es zudem erstmalig einen
Hell-Kalender für 2007. der ausgewählte Technik-Hell-lights aus fünf
Jahrzehnten zeigt. eye |
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Kieler Nachrichten 02. Oktober 2006 - Seite 26 |
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Kieler Nachrichten 13. Oktober 2005 |

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Kieler Nachrichten-Artikel vom 12. Januar 2005 |

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Kieler Nachrichten 25. Februar 2005 |
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Kieler Nachrichten 29.Dezember 2004 |
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Kieler Express 27.
Juni 1968 |
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